Aktuelle Meldungen

Wahl in Eibingen

Am 2. August 2016 wurde Sr. Dorothea Flandera OSB (63) zur Äbtissin der Abtei der heiligen Hildegard in Eibingen gewählt. Sie ist Nachfolgerin von M. Clementia Killewald OSB, die wegen einer schweren Erkrankung ihr Amt im Mai 2016 abgegeben hatte und am 2. Juli starb. Die neue Äbtissin leitete die Restaurierungswerkstatt des Klosters und war seit 2004 Priorin.
www.abtei-st-hildegard.de/?p=7741

Wiederwahl in Herstelle

Nach Ablauf der zwölfjährigen Amtszeit wurde Äbtissin Sophia Schwede OSB (56) von der Abtei Herstelle am 19. Juli 2016 für zwölf weitere Jahre wiedergewählt.

Papst Franziskus an die kontemplativen Ordensfrauen

Am 22. Juli 2016 hat Papst Franziskus die Apostolische Konstitution "Vultum Dei quaerere" über das kontemplative Leben der Frauen veröffentlicht. Er betrachtet es als das „betende Herz“ in der Kirche und für sie. Die Konstitution behandelt zwölf Themen, die der Unterscheidung und Revision bedürften, an erster Stelle die Formation und Weiterbildung. Kriterium für die Feier der Liturgie in den Gemeinschaften ist, ob sie zu einer lebendigen Begegnung mit dem Herrn führt. Der rechtlichen Autonomie muss eine Autonomie wirklicher Lebensfähigkeit entsprechen; das erfordert unter anderem eine Mindestzahl von Schwestern, die nicht mehrheitlich in vorgerücktem Alter stehen, echte Ausbildungs- und Leitungsmöglichkeiten sowie ein würdiges liturgisches, schwesterliches und geistliches Leben. Werden die Kriterien nicht mehr erfüllt, kann die CIVCSVA eine ad hoc- Kommission bestehend aus dem Ordinarius, der Präsidentin der Föderation, dem Assitente Federale und der Äbtissin/Priorin des Klosters einsetzen, die eine Revitalisierung der Gemeinschaft ermöglichen oder den Prozess zur Schließung einleiten soll. Im Prinzip müssen alle Klöster einer Föderation angehören; die Verbindung, auch auf rechtlicher Ebene, zu Männerklöstern des gleichen Ordens soll gefördert werden. Bei der Klausur der kontemplativen Ordensfrauen unterscheidet das Schreiben eine konstitutionelle, eine monastische und eine päpstliche Klausur. Für die päpstliche Klausur sind neue Normen angekündigt. Dieser Konstitution widersprechende Bestimmungen des Codex luris Canonici, die Regelungen der Apostolischen Konstitution "Sponsa Christi" von 1950 samt deren Ausführungsbestimmungen und die Klausurnormen der Instruktion "Verbi Sponsa" von 1999 sind außer Kraft gesetzt. Mit dieser Konstitution stellt Papst Franziskus die Gesetzgebung im Hinblick auf die kontemplativen Ordensfrauen auf eine neue Grundlage. Erst wenn die Ausführungsbestimmungen der Kongregation für die Institute des geweihten Lebens zu den Themen wie Klausur, Formation, Autonomie, Föderationen vorliegen, wird es möglich sein, das päpstliche Schreiben einzuordnen und zu würdigen.

Äbtissin von Eibingen +

Am 2. Juli 2016 starb in der Abtei St. Hildegard in Eibingen nach schwerer Krankheit Äbtissin Clementia Killewald OSB (62); sie hatte das Kloster seit 2000 geleitet. Zu den Höhepunkten ihrer Amtszeit zählte die Erhebung der heiligen Hildegard von Bingen zur Kirchenlehrerin im Oktober 2012.

Wahl in Seckau

Am 29. Juni 2016 bestätigte der Konvent der Abtei Seckau für drei weitere Jahre P. Johannes Fragner OSB (53) als Prior-Administrator. Er nimmt dieses Amt seit 2010 wahr.

Neuer Abtpräses in den USA

Das Generalkapitel der Amerikanisch-Cassinesischen Kongregation hat am 23. Juni 2016 P. Elias Lorenzo OSB (55) zum Abtpräses gewählt; Erzabt Douglas R. Nowicki OSB (71) von der Erzabtei St. Vincent erteilte ihm am gleichen Tag die Abtsbenediktion. Abtpräses Elias trat 1984 in die Abtei Morristown (New Jersey, USA) ein, an deren Schule er lange Jahre wirkte. Er ist Gründungsmitglied und derzeit Präsident der ICBE (International Commission on Benedictine Education). 2009 übernahm er die Aufgabe des Priors des Kollegs Sant’Anselmo in Rom. Als Abtpräses ist er Nachfolger von Hugh Anderson OSB (78), der dieses Amt seit 2010 versehen hatte.

Rücktritt in Jerusalem

Am 22. Juni 2016 hat Gregory Collins OSB (56), der Abt der Abtei Dormitio in Jerusalem, bekanntgegeben, dass er zum 29. Juni sein Amt niederlegen werde; er wird nach einer Sabbatzeit im Januar 2017 auf Dauer in sein Professkloster Glenstal in Irland zurückkehren. Der promovierte Byzantinist war Lehrer an der Abteischule in Glenstal und 2002-2008 Professor an der Hochschule Sant’Anselmo in Rom, wo er vier Jahre das Monastische Institut leitete. 2011 wurde er als Nachfolger von Benedikt Lindemann OSB (58) zum sechsten Abt Abtei Dormitio auf dem Zionsberg gewählt.

Rücktritt in Eibingen

Am 27. Mai 2016 trat Äbtissin Clementia Killewald OSB (62) von der Abtei St. Hildegard in Eibingen aufgrund einer schweren Erkrankung von ihrem Amt zurück; sie hatte das Kloster seit 2000 geleitet. Die Wahl ihrer Nachfolgerin ist für Anfang August 2016 vorgesehen.

Neuer Abtpräses

Am 26. Mai 2016 wählte das Kongregationskapitel der Österreichischen Zisterzienserkongregation Abt Maximilian Heim OCist (55) von Heiligenkreuz zum neuen Abtpräses. Sein Vorgänger, Abt Wolfgang Wiedermann OCist (75) von Zwettl hatte dieses Amt seit 2009 versehen. Zur Kongregation gehören 7 Abteien und 2 abhängige Priorate.

Neugründung in Korea

In der südkoreanischen Stadt Namyangju, etwa 20 Kilometer von Seoul entfernt, entsteht das erste Kloster der Kamaldulenserinnen in Korea. Der Erzbischof von Seoul, Andrew Cardinal Yeom Soo-jung, unterstützt seine Errichtung; der Bau soll 2019 fertiggestellt sein.

Weitere Informationen unter:

www.benediktiner.at
www.benediktiner.de
www.benediktinerinnen.de
www.osb.org
www.ocist.org
www.ocso.org

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