Aktuelle Meldungen

Wahl in Schweiklberg

Am 25. August 2017 wählten die Mönche von Schweiklberg P. Benedikt Schneider OSB (61) für drei Jahre zum Prior-Administrator. Der neue Obere hatte in den vergangenen fünfzehn Jahren als Pfarrer in Neustift gewirkt. Sein Vorgänger Rhabanus Petri OSB (54) hatte zum 31. Juli 2017 nach zehn Jahren auf sein Amt verzichtet und ist in sein Professkloster St. Ottilien zurückgekehrt, wo er den Dienst des Gastpaters übernimmt.

Abt Benno Malfèr OSB +

Am 28. August 2017 starb unerwartet Abt Benno Malfèr OSB (70) von Muri-Gries. Der gebürtige Bozener trat nach der Matura am dortigen Franziskanergymnasium in das Kloster Muri-Gries ein, wo er 1966 die Profess ablegte; 1971 wurde er zum Priester geweiht. Nach dem Theologiestudium in München und Rom und der Promotion in S. Anselmo 1978 dozierte er dort 1981-91 als Professor, danach mit einem Lehrauftrag Moral- und Pastoraltheologie. 1991 wurde er zum Abt von Muri und Prior von Gries gewählt. 1997-2015 war er Präses der gewählt. Zudem war er von 1997 bis 2015 Abtpräses der Schweizerischen Benediktinerkongregation, 2000-14 Mitglied im Rat des Abtprimas, 2003-12 Vorsitzender der Salzburger Äbtekonferenz und seit März 2012 Vorsitzender der Südtiroler Superiorenkonferenz.

Äbtissinnenwahl in Salzburg

Am 20. Juli 2017 wählte das Kapitel der Benediktinerinnen-Abtei Nonnberg in Salzburg die bisherige Priorin, Sr. Veronika Kronlachner OSB (50), zur 94. Äbtissin des Klosters. Die Wahl leitete Erzbischof Franz Lackner OFM. Die bisherige Äbtissin Perpetua Hilgenberg OSB, die dem Kloster seit 1999 vorstand, war mit Erreichen ihres 75. Lebensjahres aus dem Amt geschieden. Die neue Äbtissin hatte vor ihrem Eintritt als Damenschneiderin gearbeitet und eine Ausbildung zur Altenpflegerin begonnen. 1994 legte sie Profess ab. 20 Jahre war sie, zunächst als Mitarbeiterin und ab 2002 als Hauptverantwortliche, in der Klosterverwaltung tätig. 1999 wurde sie zur Priorin ernannt.

Angelus A. Häußling OSB +

Am 11. Juli 2017 starb in seinem Heimatkloster Maria Laach P. Angelus Häußling OSB (85). Nach seiner Profess 1951 studierte er in Maria Laach und Beuron, in Innsbruck, wo Karl Rahner SJ einer seiner Lehrer war, und in Salzburg, wo er 1965 mit der Arbeit Mönchskonvent und Eucharistiefeier promoviert wurde. Über Jahrzehnte war er Bibliothekar in Maria Laach. Er unterrichtete am Liturgischen Institut in Trier sowie an den Hochschulen der Steyler Missionare und der Redemptoristen und 1976-2000 als Professor für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern. 1972-80 war er Mitglied des Diözesan- bzw. Priesterrats der Diözese Trier und 1986-96 Berater der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz. Ein Schwerpunkt seiner weitgespannten Interessen war die Geschichte und Theologie des Stundengebets; lange Jahr prägte er das Archiv für Liturgiewissenschaft. 2000 verlieh ihm die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Fribourg/Schweiz die Ehrendoktorwürde.

Altabt Bruno Fromme OCist +

Am 7. Mai 2017 starb Altabt Bruno Fromme OCist (79) von Himmerod. In Köln geboren, trat er nach kunstgeschichtlichen Studien in Bonn und dem theologischen Vordiplom 1959 in Himmerod ein. Nach Abschluss des Theologiestudiums in Beuron empfing er 1964 die Priesterweihe. 1969-89 half er als Pfarrer in der brasilianischen Abtei Hardehausen-Itatinga. 1991 wurde er zum Abt von Himmerod gewählt; er erweiterte die baulichen Voraussetzungen für die Gastfreundschaft des Klosters und betrieb und förderte die Erforschung seiner Geschichte. Nach einem Herzinfarkt legte er sein Amt nieder; in der Folgezeit nahmen seine körperliche Gesundheit und seine geistige Spannkraft zunehmend ab.

Abtswahl in Oelenberg

Am 31. März 2017 wählte die Kommunität von Oelenberg im Elsass P. Dominique-Marie Schoch OCSO (69) auf unbestimmte Zeit zum Abt. er hatte 2005 die Feierliche Profess abgelegt und wurde 2008 zum Priester geweiht. Seit 2014 war er Superior ad nutum.

Neuer Abt in Admont

Am 25. Januar 2017 wählte das Kapitel der Abtei Admont P. Gerhard Hafner OSB (52) zum 68. Abt. Er ist Nachfolger von Abt Bruno Hubl OSB (69), der das Kloster seit 1996 geleitet hatte. Der neue Obere wurde 1990 zum Priester der Diözese Graz-Seckau geweiht und trat 1994 in das Stift Admont ein. Dort wirkte er als Prior, Pfarrer von Admont und Kirchenrektor der Abteikirche.

Schließung von Kloster Damme

Die Benediktiner haben Kloster Damme (Oldenburg) verlassen; Prior Br. Stephan Veith OSB ist mit den Mitbrüdern nach Münsterschwarzach zurückkehren. Die fränkische Abtei hatte 1962 ein abhängiges Priorat gegründet, das sich der Seelsorgs- und Bildungsarbeit widmete. Für die Schließung gaben personelle und finanzielle Gründe den Ausschlag. Eine soziale Nachnutzung des Hauses ist gesichert. In einem Abschiedsgottesdienst am 18. Dezember in der Pfarrkirche in Damme dankten Bischof Felix Genn mit der Pfarrgemeinde und der politischen Gemeinde für das segensreiche Wirken der Mönche.

Wiederwahl in Steinfeld

Am 19. November hat die Gemeinschaft von Steinfeld (Eifel) Äbtissin Michaela Hohmann OSB (58) in ihrem Amt bestätigt. Sie hatte 2001 die Leitung der Abtei als Administratorin übernommen und war 2004 auf zwölf Jahre zur 2. Äbtissin des Klosters gewählt worden.

Wiederbesiedlung von Neuzelle

Das österreichische Stift Heiligenkreuz hat beschlossen, das ehemalige Kloster Neuzelle in Brandenburg wiederzubeleben, wo von 1268 bis zur Verstaatlichung durch Preußen 1817 bereits Zisterzienser lebten. Auf Einladung des Bischofs von Görlitz wird eine Gruppe von Mönchen nach Neuzelle kommen und sich in der Pfarr- und Wallfahrtsseelsorge engagieren. Bis zur 750-Jahr-Feier des Klosters Neuzelle im Jahr 2018 soll ein Priorat mit acht Mönchen eingerichtet werden. Die barocke Klosteranlage des 17./18. Jahrhunderts ist erhalten.
Volltext als pdf-Download Pressemeldung des Klosters

Weitere Informationen unter:

www.benediktiner.at
www.benediktiner.de
www.benediktinerinnen.de
www.osb.org
www.ocist.org
www.ocso.org

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