Aktuelle Meldungen

Altabt Heinrich Ferenczy +

Am 13. April 2018 starb Heinrich Ferenczy OSB (79). Der gebürtige Wiener trat nach der Gymnasialzeit in Kremsmünster und Wien 1957 in die dortige Schottenabtei ein. Nach dem Theologiestudium in Wien, der Priesterweihe 1963 und der theologischen Promotion legte er 1969 die Lehramtsprüfung für die Fächer Deutsch, Geschichte und Philosophie ab. Er wirkte als Jugendseelsorger und Gymnasiallehrer, von 1981-89 als Direktor des Schottengymnasiums und 1983-88 als Pfarrer. 1998-2006 war er Abt der Schottenabtei und 1989-98 Erster Vorsitzender der Österreichischen Superiorenkonferenz. Seit 1996 Administrator des Stifts St. Paul im Lavanttal, leitete er die Gemeinschaft 2008-17 als Abt.

Frühere Äbtissin von Seedorf (Schweiz) gestorben

Am Ostermontag, 2. April 2018, starb Josefa Dreier OSB (82), Äbtissin von Seedorf 1993-2002. Sie hatte 1962 Profess abgelegt und unterrichtete 40 Jahre an der Haushaltungsschule des Klosters. Aus gesundheitlichen Gründen war sie 2002 vom Amt der Äbtissin zurückgetreten.

Wiederwahl in Donnersberg

Am 21. März 2018 wurde am Ende ihrer zweiten Amtszeit Priorin Magdalena König OCSO vom Kloster Donnersberg (Diözese Speyer) auf unbestimmte Zeit in ihrem Amt bestätigt. Das Kloster wurde 2003 als Gründung von Altbronn (Baumgarten, Elsass) dem Trappistenorden inkorporiert und hat den Status eines Großpriorats. Ausgegangen war die Gründung 1983/84 von zwei Nonnen der Abtei Maria Frieden. Pater immediatus ist von Anfang an der Abt von Echt (Niederlande).

Wiederwahl in Maria Frieden.

Am 16. März 2018 bestätigte der Konvent der Trappistinnenabtei Maria Frieden Äbtissin Maria Gratia Adler OCSO (57) für weitere sechs Jahre in ihrem Amt. Sie trat nach einem Studium der Blindenpädagogik und einem Aufenthalt in den USA 1986 in die Abtei in der Eifel ein. Lange war sie in der Paramentenwerkstatt ihres Klosters tätig und versah den Dienst der Subpriorin, Novizenmeisterin und Kantorin. 2012 wurde sie zur Äbtissin gewählt.

Wiederwahl in Neresheim

Am 9. März 2017 wählten die Mönche der Abtei Neresheim P. Albert Knebel OSB (60) zum Konventualprior auf sechs Jahre. Er hat das Kloster seit 2012 als Administrator geleitet und war 2015 wiedergewählt worden. Das Generalkapitel der Beuroner Kongregation schuf 2017 die Möglichkeit, einen Konventualprior mit einer Amtszeit von sechs Jahren zu wählen; die Religiosenkongregation hat den Beschluss approbiert.

Bernhard Naber +

Am 27. Januar 2018 starb in Altenburg Bernhard Naber OSB (83); er war von 1978-2005 Abt des niederösterreichischen Stifts. 1953 in Altenburg eingetreten, wurde er nach dem Studium in Salzburg 1958 zum Priester geweiht. 1961-80 war er Mitbegründer und Präfekt der „Altenburger Sängerknaben“ sowie als Ökonom tätig. Auch als Abt übernahm er zahlreiche Dienste, darunter den des Novizenmeisters, Pfarrers, Baudirektors und Archivars. Zahlreiche bauliche Maßnahmen (wie die archäologische Erforschung des mittelalterlichen Klosters) und kulturellen Initiativen prägte er mit; 25 Jahre lang leitete er eine Hilfsaktion für Bedürftige in Lettland.

Warnung

Zahlreiche Klöster haben einen Bettelbrief mit der Bitte um Unterstützung für ein Krankenhaus in der Demokratischen Republik Kongo erhalten. Der Brief ist gefälscht; das Kloster „Abbaye Saint Paul de Mvinyo“ existiert nicht.

Abtswahl in Jerusalem

Die Mönche der Abtei Dormitio haben P. Bernhard Maria Alter OSB (71) zum siebten Abt des Klosters in Jerusalem gewählt. Nach dem Rücktritt von Abt Gregory Collins OSB (57) im Sommer 2016 hatte Abtpräses Ansgar Schmidt OSB P. Nikodemus Schnabel OSB (39) für 18 Monate zum Prior-Administrator ernannt. In seine Amtszeit fiel die Wiederherstellung und Einweihung des Priorats in Tabgha, das im Juni 2015 bei einem Brandanschlag schwer beschädigt worden war. Der neue Abt wurde 1946 in Polen geboren. Nach theologischen und kunstwissenschaftlichen Studien in Krakau bzw. Russland trat er 1970 in das Paulinerkloster in Tschenstochau (Polen) ein und wurde 1973 zum Priester geweiht. Nach seelsorglichem Wirken in Deutschland, wo er sich am Aufbau verschiedener Gemeinschaften beteiligte, schloss er sich 2000 den Benediktinern auf dem Zion an. Ab 2003 lebte er eine Zeitlang im abhängigen Haus der Dormitio in Hildesheim, in den letzten Jahren als Einsiedler und Ikonenmaler in der judäischen Wüste.

Neuer Erzabt in Pannonhalma

Am 17. Februar hat Papst Franziskus P. Cirill Hortobágyi OSB (59) zum 87. Abt von Pannonhalma ernannt. Der Konvent hatte am 6. Januar 2018 seinen bisherigen Prior zum Erzabt gewählt; da dieser zugleich Ordinarius der Territorialabtei Pannonhalma ist, bedurfte die Wahl der päpstlichen Bestätigung. Der neue Erzabt und Abtpräses der Ungarischen Benediktinerkongregation trat nach dem Abitur am Gymnasium der Benediktiner in Pannonhalma dort ins Kloster ein; nach dem Militärdienst studierte an der Theologischen Hochschule der Abtei Theologie und in Budapest Biologie und Geographie. 1986 wurde er zum Priester geweiht. Seit 1988 unterrichtet er am Gymnasium der Abtei; außerdem doziert er in Pannonhalma Ordensrecht und monastische Spiritualität. Von 1989 bis 1992 war er Novizenmeister, seit 1991 ist er Prior der Erzabtei. Nach einer Ausbildung an der Budapester Wirtschaftsuniversität wurden ihm Aufgaben in der Finanz- und Bauplanung sowie in der touristischen Erschließung übertragen. Seit 1997 gehörte er dem Rat des Abtpräses an.

Priorinnenwahl auf dem Schwanberg

Der Schwesternrat der Communität Casteller Ring auf dem Schwanberg wählte am 10. Februar 2018, dem Fest der heiligen Scholastika Sr. Ursula Teresa Buske (58) zur sechsten Priorin; sie hatte dieses Amt schon 2002-2008 ausgeübt. Von August 2016 bis Februar 2018 trug Sr. Ruth Meili CCR als Leitende Schwester die Verantwortung für die Gemeinschaft.

Weitere Informationen unter:

www.benediktiner.at
www.benediktiner.de
www.benediktinerinnen.de
www.osb.org
www.ocist.org
www.ocso.org

 1 2 3 4