Aktuelle Meldungen

P. Willigis Jäger OSB +

Am 20. März 2020 starb P. Willigis Jäger OSB (95), Mönch von Münsterschwarzach. Nach dem Abitur trat er 1945 in die Abtei ein und empfing 1952 die Priesterweihe. Zunächst war er Lehrer und Erzieher am Gymnasium des Klosters, 1960-1964 Referent für Mission und Entwicklung beim BDKJ in Düsseldorf, danach bei Missio Aachen und der Aktion Missio in Bayern. Bei einem Japanaufenthalt lernte er die Zen-Meditation kennen und wurde Zenlehrer und Zenmeister. 1983-2001 leitete er das Meditationshaus St. Benedikt in Würzburg, 2002-2007 das Meditationszentrum in Holzkirchen.

Abtswahl in Seckau

Am 10. März 2020 wählten die Mönche von Seckau (Steiermark) P. Johannes Fragner OSB (56) zum Abt ihres Klosters. Der gebürtige Grazer wurde 1991 zum Priester geweiht und trat 1997 als Diözesanpriester in Seckau ein. Er wirkte seit 1999 als Kaplan und von 2013-2017 als Pfarrer von Seckau. Von 2010-2019 war er Administrator der Abtei.

Viktor Josef Dammertz OSB +

Am 2. März 2020 starb in St. Ottilien Viktor Josef Dammertz OSB (90). Am Niederrhein geboren, studierte er von 1950-1957 Philosophie und Katholische Theologie in Münster, Innsbruck und Rom. 1953 trat er in St. Ottilien ein; 1956 empfing er in Assisi die Diakons-, 1957 in St. Ottilien die Priesterweihe. 1962 erwarb er an der Universität München das Doktorat im Kanonischen Recht. 1960-1975 Kongregationssekretär der Benediktinerkongregation von St. Ottilien, begleitete er Erzabt Suso Brechter OSB zum 2. Vatikanischen Konzil. 1975 wurde er dessen Nachfolger; in seine Amtszeit als Erzabt fällt die bauliche Erweiterung des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums St. Ottilien. Als während des Äbtekongresses 1977 Abtprimas Rembert Weakland OSB zum Erzbischof von Milwaukee ernannt wurde, wählten die Äbte P. Viktor Dammertz zum Abtprimas der Benediktinischen Konföderation; dieses Amt übte er bis 1992 aus. Das Gespräch und das Zusammenfinden der benediktinischen Nonnen und Schwestern war ihm ein besonderes Anliegen; die Gliederung der CIB in Regionen geht auf ihn zurück. 1992-2004 war er Bischof von Augsburg. Anschließend wirkte er einige Jahre als Hausgeistlicher der Schwestern von St. Alban in Dießen am Ammersee. Seit 2015 lebte er wieder in St. Ottilien, seinem Profeßkloster.

Bischofsernennung

Papst Franziskus hat den Abtpräses der American Cassinese Congregation, Elias Lorenzo OSB (59), zum Weihbischof in Newark ernannt; zu dieser Diözese im US-Bundesstaat New Jersey gehören 1,2 Millionen Katholiken. Der Ernannte stammt aus Brooklyn (New York), legte 1985 Profess in der Abtei Morristown ab und empfing 1989 die Priesterweihe. Nach philosophischen und theologischen, liturgischen, pädagogischen und kirchenrechtlichen Studien wirkte er als Lehrer und Prior in seinem Kloster und als Mitglied diözesaner und überdiözesaner Kommissionen. 2009-2016 war er Prior des Kollegs S. Anselmo in Rom; er ist Gründungsmitglied der Internationen Kommission für Benediktinische Erziehung und war seit 2016 Abtpräses.

Altabt von Seckau +

Am 20. Februar 2020 starb Abt em. Johannes Gartner OSB (79). Nach der Matura am Stiftsgymnasium in Melk studierte er klassische Philologie an der Universität Wien, wo er mit einer Arbeit über die handschriftliche Überlieferung der Regula Benedicti in Österreich zum Doktor der Philosophie promoviert wurde. 1963-1967 unterrichtete er am Stiftsgymnasium Seitenstetten. 1967 zum Priester geweiht, wirkte er als Kaplan und 1968-1979 wieder als Professor am Stiftsgymnasium, war 1980-1984 Spiritual am Priesterseminar in St. Pölten und Dozent für christliche Spiritualität an der dortigen Hochschule. 1984 trat er in Seitenstetten ein, unterrichtete an der Schule des Stifts, wurde Kaplan der Stiftspfarre, Novizenmeister und Klerikermagister. Er war Mitglied der Kommission für die Neuübersetzung der Regula Benedicti und des II. Buches der Dialoge Gregors d. Gr. Im Jahr 2000 postulierten ihn die Mönche von Seckau zum Abt; dieses Amt nahm er bis 2010 wahr und kehrte dann nach Seitenstetten zurück. Seit dem Spätjahr 2016 lebte er nach einem schweren Schlaganfall in einem Seniorenzentrum.

Altabt von Kremsmünster +

Am 30. Januar 2020 starb Altabt Oddo Bergmair OSB (88). In Kremsmünster geboren, besuchte er das dortige Stiftsgymnasium und trat 1951 in das Kloster ein. Die philosophischen und theologischen Studien absolvierte er in Kremsmünster und in S. Anselmo. Nach der Ewigen Profess 1955 und der Priesterweihe 1956 studierte er Bodenkultur und legte 1964 die Staatsprüfung für den höheren Forstdienst ab. Von 1968-1987 übte er das Amt des Forstmeisters aus. 1982-2007 war er Abt von Kremsmünster; in seine Amtszeit fällt der Beginn der Ökumenischen Sommerakademien im Stift 1999 und die Eröffnung des Jugendzentrums im Meierhof 2000. Ein besonderes Anliegen war ihm die Unterstützung bedürftiger Menschen. Seit 2016 lebte auf der Infirmerie des Klosters.

Synodaler Weg

Vom 30. Januar bis 1. Februar 2020 wird in Frankfurt die erste Synodalversammlung des Synodalen Wegs stattfinden, den die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken gemeinsam tragen. Die Synodalversammlung, das beschlussfassende oberste Organ des Synodalen Weges, umfasst 230 Personen. Zehn davon hat die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK) benannt, darunter aus den monastischen Orden Sr. Philippa Rath OSB (Eibingen) und P. Bruno Robeck OCist (Langwaden).

P. Benedikt Morawez OSB +

Am 4. Januar 2020 starb P. Benedikt Morawez OSB (82). Der gebürtige Schlesier kam kriegsbedingt in den Harz und wurde 1963 zum Priester des Bistums Magdeburg geweiht. Nach dem Eintritt auf der Huysburg legte er 1979 Profess ab; er blieb seelsorglich tätig und engagierte sich in der diözesanen Akademiearbeit. Als Nachfolger von P. Paulus Maria Hauke wurde er Prior. 2007-2010 lebte er in der Abtei St. Matthias in Trier.

Weitere Informationen unter:

www.benediktiner.at
www.benediktiner.de
www.benediktinerinnen.de
www.osb.org
www.ocist.org
www.ocso.org

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