Aktuelle Meldungen

Bischofsernennung

Papst Franziskus hat den Abtpräses der American Cassinese Congregation, Elias Lorenzo OSB (59), zum Weihbischof in Newark ernannt; zu dieser Diözese im US-Bundesstaat New Jersey gehören 1,2 Millionen Katholiken. Der Ernannte stammt aus Brooklyn (New York), legte 1985 Profess in der Abtei Morristown ab und empfing 1989 die Priesterweihe. Nach philosophischen und theologischen, liturgischen, pädagogischen und kirchenrechtlichen Studien wirkte er als Lehrer und Prior in seinem Kloster und als Mitglied diözesaner und überdiözesaner Kommissionen. 2009-2016 war er Prior des Kollegs S. Anselmo in Rom; er ist Gründungsmitglied der Internationen Kommission für Benediktinische Erziehung und war seit 2016 Abtpräses.

Altabt von Seckau +

Am 20. Februar 2020 starb Abt em. Johannes Gartner OSB (79). Nach der Matura am Stiftsgymnasium in Melk studierte er klassische Philologie an der Universität Wien, wo er mit einer Arbeit über die handschriftliche Überlieferung der Regula Benedicti in Österreich zum Doktor der Philosophie promoviert wurde. 1963-1967 unterrichtete er am Stiftsgymnasium Seitenstetten. 1967 zum Priester geweiht, wirkte er als Kaplan und 1968-1979 wieder als Professor am Stiftsgymnasium, war 1980-1984 Spiritual am Priesterseminar in St. Pölten und Dozent für christliche Spiritualität an der dortigen Hochschule. 1984 trat er in Seitenstetten ein, unterrichtete an der Schule des Stifts, wurde Kaplan der Stiftspfarre, Novizenmeister und Klerikermagister. Er war Mitglied der Kommission für die Neuübersetzung der Regula Benedicti und des II. Buches der Dialoge Gregors d. Gr. Im Jahr 2000 postulierten ihn die Mönche von Seckau zum Abt; dieses Amt nahm er bis 2010 wahr und kehrte dann nach Seitenstetten zurück. Seit dem Spätjahr 2016 lebte er nach einem schweren Schlaganfall in einem Seniorenzentrum.

Altabt von Kremsmünster +

Am 30. Januar 2020 starb Altabt Oddo Bergmair OSB (88). In Kremsmünster geboren, besuchte er das dortige Stiftsgymnasium und trat 1951 in das Kloster ein. Die philosophischen und theologischen Studien absolvierte er in Kremsmünster und in S. Anselmo. Nach der Ewigen Profess 1955 und der Priesterweihe 1956 studierte er Bodenkultur und legte 1964 die Staatsprüfung für den höheren Forstdienst ab. Von 1968-1987 übte er das Amt des Forstmeisters aus. 1982-2007 war er Abt von Kremsmünster; in seine Amtszeit fällt der Beginn der Ökumenischen Sommerakademien im Stift 1999 und die Eröffnung des Jugendzentrums im Meierhof 2000. Ein besonderes Anliegen war ihm die Unterstützung bedürftiger Menschen. Seit 2016 lebte auf der Infirmerie des Klosters.

Synodaler Weg

Vom 30. Januar bis 1. Februar 2020 wird in Frankfurt die erste Synodalversammlung des Synodalen Wegs stattfinden, den die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken gemeinsam tragen. Die Synodalversammlung, das beschlussfassende oberste Organ des Synodalen Weges, umfasst 230 Personen. Zehn davon hat die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK) benannt, darunter aus den monastischen Orden Sr. Philippa Rath OSB (Eibingen) und P. Bruno Robeck OCist (Langwaden).

P. Benedikt Morawez OSB +

Am 4. Januar 2020 starb P. Benedikt Morawez OSB (82). Der gebürtige Schlesier kam kriegsbedingt in den Harz und wurde 1963 zum Priester des Bistums Magdeburg geweiht. Nach dem Eintritt auf der Huysburg legte er 1979 Profess ab; er blieb seelsorglich tätig und engagierte sich in der diözesanen Akademiearbeit. Als Nachfolger von P. Paulus Maria Hauke wurde er Prior. 2007-2010 lebte er in der Abtei St. Matthias in Trier.

Weitere Informationen unter:

www.benediktiner.at
www.benediktiner.de
www.benediktinerinnen.de
www.osb.org
www.ocist.org
www.ocso.org

 1 2