Aktuelle Meldungen

Wiederwahl in Kremsmünster

Am 25. Januar 2019 wurde Abt Ambros Ebhart OSB (66) von Kremsmünster für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt. Er war 2007 zum Abt gewählt worden.

Neue Äbtissin in Eichstätt

Am 4. Januar wählten die 22 Kapitularinnen des Benediktinerinnenklosters St. Walburg in Eichstätt Sr. Hildegard Dubnick OSB (57) aus der Abbey of Saint Walburga in Virginia Dale (USA) zur 60. Äbtissin. Ihre Vorgängerin Franziska Kloos OSB (77) hatte die Abtei in Eichstätt, die seit 1035 ununterbrochen besteht, seit 1985 geleitet. Die neue Äbtissin wurde 1961 in einem Vorort von Chicago geboren, studierte vergleichende Sprachwissenschaften und Deutsch und verbrachte zwei Jahre in Deutschland an der Universität Tübingen sowie als Sprachassistentin an einem Gymnasium. 1987 trat sie in das Kloster St. Walburga in Boulder ein und legte dort am 15. August 1990 ihre Profess ab. Dieses Kloster hatte 1935 die Eichstätter Benediktinerin Augustina Weihermüller OSB errichtet, die dann von 1950-85 Äbtissin in Eichstätt war. 1996 verließ der Konvent von Boulder das zu klein gewordene Kloster und übersiedelte nach Virginia Dale. Vor einem Jahr hatte Sr. Hildegard im Auftrag ihres Klosters für zwei Monate die Abtei St. Walburg in Eichstätt besucht, um die Kontakte mit einem Kloster der Föderation der bayerischen Benediktinerinnenabteien zu vertiefen, der die amerikanische Abtei angehört.

Dominic Milroy OSB +

Am 1. Januar 2019 starb P. Dominic Milroy OSB (86), Mönch von Ampleforth. Er war dort zur Schule gegangen und trat 1950 in das Kloster ein; 1960 empfing er die Priesterweihe. 1957-74 und 1980-2012 war er für die Schule und das College der Abtei tätig, 1980-92 als Headmaster des College. 1974-79 wirkte er in Rom als Prior von S. Anselmo; 1993-2008 war er Mitglied der „Gruppe von Chevetogne“. Er legte die Grundlagen für die Beziehungen zwischen Ampleforth und der apostolischen Laienbewegung Manquehue in Chile. 2009-17 gab er die Zeitschrift The Ampleforth Journal heraus; als Exerzitienleiter wurde er von Ordenshäusern in aller Welt sowie von Diözesen in England eingeladen.

Abt Emmanuel Jungclaussen OSB +

Am 8. Dezember 2018 starb Emmanuel Jungclaussen OSB (91), von 1989-2001 Abt von Niederaltaich. In Frankfurt / Oder geboren und 1953 für die Diözese Osnabrück zum Priester geweiht, trat er 1955 in die bayerische Abtei Niederaltaich ein. 1956-93 wirkte er als Religionslehrer am Gymnasium der Abtei und als Internatserzieher, 1964-74 war er Pfarrer der Gemeinde Niederaltaich. Er engagierte sich für die Ökumene, betreute die Benediktineroblaten der Abtei und moderierte die Kurse „Kloster auf Zeit“. 1982 wurde er Novizenmeister, 1987 Subprior. Neben seiner Tätigkeit als Exerzitienmeister und geistlicher Begleiter veröffentlichte er zahlreiche geistliche Bücher und Aufsätze.

Neuer Abt in der Mehrerau

Papst Franziskus hat am 23. November 2018 die Wahl von P. Vinzenz Wohlwend OCist (49) zum neuen Abt des Zisterzienser-Klosters Wettingen-Mehrerau bestätigt. Nach dem Rücktritt von Abt Anselm van der Linde OCist (48) hatte er zunächst die Abtei als apostolischer Administrator geleitet; am 19. September 2018 wählten ihn seine Mitbrüder zum Abt. Da das Kloster Mehrerau Territorialabtei ist, musste der Heilige Stuhl die Wahl bestätigen. Der neue Abt stammt aus dem Schweizer Kanton St. Gallen und ist in Lichtenstein aufgewachsen. Nach der Matura am Gymnasium in der Mehrerau. studierte er Theologie in Salzburg, Einsiedeln und Benediktbeuern. 1990 begann er das Noviziat; seit 1997 arbeitete er als Erzieher, seit 1999 auch als Religionslehrer. Die Priesterweihe empfing er 1998. 2009 wurde er zum Prior und Novizenmeister ernannt. Als Abt von Wettingen-Mehrerau ist er zugleich Abtpräsens für sieben Männer- und vierzehn Frauenabteien in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Italien, den USA, Tschechien und Slowenien. Außerdem ist er Mitglied der Österreichischen Bischofskonferenz.

Wahl in Baumgarten (Elsass)

Am 6. November 2018 wählte die Kommunität des Trappistinnenklosters Baumgarten (Erzdiözese Straßsburg) M. Marie-Josée Stocker OCSO zur Äbtissin auf unbestimmte Zeit. Zuvor war sie Oberin ad nutum ihrer Gemeinschaft gewesen.

P. Severin Schneider OSB (Seckau) +

Am 2. November 2018 starb P. Severin Schneider OSB (87) aus der Abtei Seckau. Der gebürtige Wiener trat 1948 in Seckau ein; an das Studium der Theologie in Beuron schloss sich jenes der Germanistik und Philosophie in Graz an. Als Erzieher und Religions-, Deutsch- und Philosophielehrer wirkte er für das Abteigymnasium, dessen Direktor er 1980-96 war. Zunächst Subprior und Prior, leitete er 1997-2000 das Kloster als Administrator. Er war als Studentenseelsorger und Exerzitienleiter sowie als geistlicher Schriftsteller tätig und Mitherausgeber des Schwesternbreviers „Christuslob“.

Überfall

In der ägyptischen Provinz Al-Minja südlich von Kairo haben Unbekannte einen Bus mit koptischen Pilgern beschossen und dabei sieben Menschen getötet und 19 schwer verletzt. Die Gruppe war unterwegs zum Kloster des heiligen Samuel. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) reklamierte die Tat für sich. Nach Schätzungen sind rund zehn Prozent der etwa 100 Millionen Ägypter Christen.

Weitere Informationen unter:

www.benediktiner.at
www.benediktiner.de
www.benediktinerinnen.de
www.osb.org
www.ocist.org
www.ocso.org