Aktuelle Meldungen

Wiederwahl in Augsburg

Am 20. Februar 2021 bestätigten die Mönche der Abtei St. Stephan in Augsburg Abt Theodor Hausmann OSB (57) für weitere 12 Jahre in seinem Amt; er war 2006 zum Prior-Administrator und 2009 zum Abt des Klosters gewählt worden. Seit 2012 ist er Vorsitzender der Salzburger Äbtekonferenz.

Rücktritt von Weihbischof Marian Eleganti OSB

Am 15. Februar 2021, gleichzeitig mit der Ernennung eines neuen Bischofs für das Schweizer Bistum Chur, hat Papst Franziskus den Rücktritt von Weihbischof Marian Eleganti OSB (65) angenommen. Dieses Amt hatte er 2009-2021 ausgeübt; davor leitete er von 1999 bis 2009 die Abtei St. Otmarsberg (Uznach) der Missionsbenediktiner.

Abtswahl in Wien

Am 25. Januar 2021 wählte der Konvent des Schottenstifts in Wien P. Nikolaus Poch OSB (55) für 12 Jahre zum neuen Abt. Der gebürtiger Wiener legte 1986 Profess ab und empfing 1994 die Priesterweihe. Zuletzt war er als Pfarrer und als Novizenmeister tätig. Sein Vorgänger Johannes Jung OSB (68) hatte das Kloster seit 2006 als Administrator und seit 2009 als Abt geleitet. Er unterrichtet am Gymnasium der Abtei und ist Vorsitzender des Ordensrats Wien-Eisenstadt. Die Amtsübergabe findet am 22. März 2021 statt, die Abtsbenediktion zu einem späteren Zeitpunkt.

Früherer Abt von Uznach +

Am 15. Januar 2021, dem Gedenktag der heiligen Maurus und Plazidus, starb Ivo Auf der Maur OSB (97) aus der Abtei St. Otmarsberg, die er seit 1981 als Konventualprior und seit 1982 als Abt geleitet hatte. Nach dem Abschluss des Gymnasiums in Einsiedeln und der militärischen Grundausbildung trat er in Uznach ein, wo er 1945 die Profess ablegte. Er studierte in Fribourg und wurde dort 1949 zum Priester geweiht. Von 1951-1956 wirkte er als Dozent für Philosophie am Kleinen Seminar in Kigonsera in Tansania. Anschließend erwarb er in Rom 1958 das theologische Doktorat. In Fribourg und in seinem Kloster setzte er seine Kräfte für die Missionsarbeit ein. 1999 gab er das Abtsamt ab. Er starb im 76. Jahr seiner Mönchsprofess.

Abtei Venio

Das Kapitel der Abtei Venio in München hat am 2. Januar 2021 Sr. Francesca Ṥimuniová OSB (47) auf zwölf Jahre zur Äbtissin gewählt; sie wird das Amt innerhalb von drei Monaten antreten. Geboren im tschechischen Brandýs nad Labem an der Elbe, legte sie 2011 Profess ab. Sie lebte bisher in der Gründung in Prag und war dort für die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste tätig. Ihre Vorgängerin Carmen Tatschmurat OSB (70) war 2009 zur Priorin gewählt und 2010 eingesetzt worden; nach der Erhebung des Klosters zur Abtei wurde sie 2013 zur Äbtissin benediziert.

P. Stephan Haering OSB +

Am 18. November 2020 starb in München überraschend P. Stephan Haering OSB (61). Nach dem Abitur in die Abtei Metten eingetreten, studierte er nach der Profess 1979 Theologie, Geschichte, Germanistik und Kanonisches Recht in Salzburg, München und Washington. 1997-2001 war er Ordentlicher Universitätsprofessor für Kirchenrecht in Würzburg, seitdem in München. Er wirkte in mehreren diözesanen, nationalen und gesamtkirchlichen Gremien mit und entfaltete eine rege kirchenrechtliche und historische Publikationstätigkeit. In der Bayerischen Benediktinerakademie war er Dekan der Historischen Sektion. Seit ca. 30 Jahren lebte er als Mitbruder einen Großteil des Jahres in der Abtei Venio.

Neuer Oberer in Muri-Gries

Am 24. September haben die Mönche von Muri-Gries P. Peter Stuefer OSB (60) zum Prior-Administrator auf drei Jahre gewählt. Seit dem Rückgritt von Abt Beda Szukics OSB (61) im Juni 2020 hatte Pater Otto Grillmeier OSB (56) die Gemeinschaft provisorisch geleitet. Der gewählte neue Obere, gebürtiger Südtiroler, wurde 1998 zum Priester geweiht; er war lange Jahre als Pfarrer tätig.

Neuer Abt in Gerleve

Die Mönche der Abtei Gerleve haben am 15. August 2020 P. Andreas Werner OSB (69) zu ihrem Abt gewählt. Nach seiner Profess 1976 studierte er in Salzburg und Rom und wurde 1981 zum Priester geweiht. Sein Dienst in Gerleve galt den Gästen, den Novizen, den Kranken und der Oblatengemeinschaft; auch war er als Exerzitienbegleiter tätig. 1988-91 wirkte er als Spiritual der Benediktinerinnen in Marienrode, 2016-2019 als Prior-Admnistrator der Abtei Maria Laach. Nach drei Jahren kehrte er in sein Kloster zurück und war viele Jahre dort Novizenmeister. Sein Vorgänger Laurentius Schlieker OSB (69), Abt von 2009-2020, war aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten.

Erzabt em. Hieronymus Nitz OSB +

Am 21. Juli 2020 starb in Beuron Erzabt em. Hieronymus Nitz OSB (92). Der gebürtige Flensburger, der noch während seiner Schulzeit im Zweiten Weltkrieg als Luftwaffenhelfer eingesetzt wurde, bat 1947 um Aufnahme in das Noviziat der Erzabtei St. Martin in Beuron. Nach seiner Profess 1951 studierte er Philosophie und Theologie in Maria Laach, Beuron und in Rom. 1955 zum Priester geweiht, wirkte er zunächst an der Theologischen Hochschule Beuron, war von 1958-1963 Novizenmeister, später Wallfahrtspater und Oblatenrektor.
1980-2001 war er Erzabt; in seine Amtszeit fielen eine umfassende Renovierung der Klostergebäude und die Gründung des Fördervereins der Erzabtei. 1971-2001 leitete er die Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten, zu deren Entstehen er maßgeblich beigetragen hatte.

Wiederwahl in Scheyern

Am 28. Mai 2020 wurde Abt Markus Eller OSB (53) für weitere zwölf Jahre im Amt bestätigt. Vor seiner Wahl zum Abt 2008 war er in der Pfarrseelsorge tätig. Er ist Vorstandsmitglied der Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK) und innerhalb der Bayerischen Benediktinerkongregation verantwortlich für die Arbeitsgruppe Kommun-noviziat und Berufungspastoral.

Weitere Informationen unter:

www.benediktiner.at
www.benediktiner.de
www.benediktinerinnen.de
www.osb.org
www.ocist.org
www.ocso.org

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