Aktuelle Meldungen

Altabt von Seckau +

Am 20. Februar 2020 starb Abt em. Johannes Gartner OSB (79). Nach der Matura am Stiftsgymnasium in Melk studierte er klassische Philologie an der Universität Wien, wo er mit einer Arbeit über die handschriftliche Überlieferung der Regula Benedicti in Österreich zum Doktor der Philosophie promoviert wurde. 1963-1967 unterrichtete er am Stiftsgymnasium Seitenstetten. 1967 zum Priester geweiht, wirkte er als Kaplan und 1968-1979 wieder als Professor am Stiftsgymnasium, war 1980-1984 Spiritual am Priesterseminar in St. Pölten und Dozent für christliche Spiritualität an der dortigen Hochschule. 1984 trat er in Seitenstetten ein, unterrichtete an der Schule des Stifts, wurde Kaplan der Stiftspfarre, Novizenmeister und Klerikermagister. Er war Mitglied der Kommission für die Neuübersetzung der Regula Benedicti und des II. Buches der Dialoge Gregors d. Gr. Im Jahr 2000 postulierten ihn die Mönche von Seckau zum Abt; dieses Amt nahm er bis 2010 wahr und kehrte dann nach Seitenstetten zurück. Seit dem Spätjahr 2016 lebte er nach einem schweren Schlaganfall in einem Seniorenzentrum.

Altabt von Kremsmünster +

Am 30. Januar 2020 starb Altabt Oddo Bergmair OSB (88). In Kremsmünster geboren, besuchte er das dortige Stiftsgymnasium und trat 1951 in das Kloster ein. Die philosophischen und theologischen Studien absolvierte er in Kremsmünster und in S. Anselmo. Nach der Ewigen Profess 1955 und der Priesterweihe 1956 studierte er Bodenkultur und legte 1964 die Staatsprüfung für den höheren Forstdienst ab. Von 1968-1987 übte er das Amt des Forstmeisters aus. 1982-2007 war er Abt von Kremsmünster; in seine Amtszeit fällt der Beginn der Ökumenischen Sommerakademien im Stift 1999 und die Eröffnung des Jugendzentrums im Meierhof 2000. Ein besonderes Anliegen war ihm die Unterstützung bedürftiger Menschen. Seit 2016 lebte auf der Infirmerie des Klosters.

Synodaler Weg

Vom 30. Januar bis 1. Februar 2020 wird in Frankfurt die erste Synodalversammlung des Synodalen Wegs stattfinden, den die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken gemeinsam tragen. Die Synodalversammlung, das beschlussfassende oberste Organ des Synodalen Weges, umfasst 230 Personen. Zehn davon hat die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK) benannt, darunter aus den monastischen Orden Sr. Philippa Rath OSB (Eibingen) und P. Bruno Robeck OCist (Langwaden).

Neuer Rektor des Päpstlichen Athenäums S. Anselmo

P. Bernhard A. Eckerstorfer OSB (48) ist seit Dezember 2019 Rektor der römischen Hochschule der Benediktiner S. Anselmo. Der gebürtige Linzer trat 2000 nach Studien der Geographie und Theologie in Salzburg, Wien und den USA in das Benediktinerstift Kremsmünster ein. Nach weiterführenden Studien war der promovierte Theologe als Novizenmeister, Gymnasialprofessor und Pressesprecher sowie in der Berufungspastoral tätig. Zu universitären Lehraufträgen in Salzburg und Linz kam eine internationale Vortragstätigkeit. Seit 2005 ist er Redaktionsmitglied von „Erbe und Auftrag“. Sein Vorgänger als Rektor von S. Anselmo, P. Stefano Visintin OSB (60), wurde zum Abt seines Klosters Praglia gewählt.

P. Benedikt Morawez OSB +

Am 4. Januar 2020 starb P. Benedikt Morawez OSB (82). Der gebürtige Schlesier kam kriegsbedingt in den Harz und wurde 1963 zum Priester des Bistums Magdeburg geweiht. Nach dem Eintritt auf der Huysburg legte er 1979 Profess ab; er blieb seelsorglich tätig und engagierte sich in der diözesanen Akademiearbeit. Als Nachfolger von P. Paulus Maria Hauke wurde er Prior. 2007-2010 lebte er in der Abtei St. Matthias in Trier.

Wiederwahl in Tutzing

Am 9. November wählten die Schwestern des Priorats Tutzing der Missions-Benediktinerinnen von Tutzing unter Leitung von Generalpriorin Sr. Maoro Sye OSB Sr. Ruth Schönenberger OSB (69) für eine weitere Amtszeit von 3 Jahren zu ihrer Priorin.

Wahl in Sarnen

Am 13. November 2019 haben die Schwestern der Abtei St. Andreas in Sarnen (Schweiz) die bisherige Priorin Sr. Rut-Maria Buschor OSB (48) zur 27. Äbtissin gewählt. Ihre Vorgängerin Sr. M. Pia Habermacher OSB (75) hat die Gemeinschaft seit 2001 geleitet. Zum Kloster gehört das abhängige Priorat Babété/Kamerun, in dem 15 afrikanische Mitschwestern leben.

Wiederwahl in Dinklage

Am 12. November 2019 wurde Äbtissin Franziska Lukas OSB (65) für zwölf weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt. Sie leitet das Kloster seit 2007.

Trappist zum Bischof ernannt

Papst Franziskus hat am 2. Oktober 2019 Erik Varden OCSO (45) zum Bischof von Trondheim ernannt. Der gebürtige Norweger studierte Philosophie, Theologie und Ostkirchenkunde in Cambridge und Rom; 2002 trat er in die englische Trappistenabtei Mount Saint Bernard Abbey ein und empfing 2011 die Priesterweihe. Danach wirkte er in Rom als Dozent an der Hochschule Sant’Anselmo und bei Radio Vatikan. 2013 wurde er Superior, 2015 Abt seines Klosters.

Neue Priorin im Kloster Müstair

Am 2. Oktober 2019 wurde Sr. Aloisia Steiner OSB (68) auf drei Jahre zur 58. Priorin des Klosters St. Johann in Müstair gewählt. Die gebürtige Südtirolerin hat 1983 Profess abgelegt. Sie ist Nachfolgerin von Sr. Domenica Dethomas OSB (75), die das Kloster seit 2013 geleitet hatte. Heute leben neun Schwestern in dem Schweizer Kloster nahe der italienischen Grenze.

Weitere Informationen unter:

www.benediktiner.at
www.benediktiner.de
www.benediktinerinnen.de
www.osb.org
www.ocist.org
www.ocso.org

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