Aktuelle Meldungen

Benediktiner Mitglied der Kongregation für das geweihte Leben

Am 8. Juli hat Papst Franziskus 23 neue Mitglieder der Kongregation für die Orden und Säkularinstitute ernannt, je 7 Generaloberinnen und -obere, außerdem 4 Kardinäle und 5 Bischöfe. Zu den Generaloberen zählt Guillermo Arboleda OSB (62). Der frühere Abt der Klöster Guatapé und Medellin in Kolumbien wurde 2016 zum Generalabt der Kongregation von Subiaco und Cassino gewählt; er ist Mitglied im Rat des Abtprimas.

Wiederwahl in Engelthal

Am 26. Juni 2019 wurde Äbtissin Elisabeth Kralemann OSB (70) von Engelthal durch Wahl auf weitere sechs Jahre in diesem Amt bestätigt. Sie leitet das Kloster seit 2003.

Neuer Oberer in Maria Laach

Am 17. Juni 2019 ernannte Abtpräses Albert Schmidt OSB von der Beuroner Benediktinerkongregation P. Petrus Nowack OSB (62) für drei Jahre zum Prior-Administrator von Maria Laach und Abt em. Franziskus Heereman OSB aus der Abtei Neuburg zum Visitator. Der neue Obere stammt aus Frankfurt und ist seit 1975 Mönch von Maria Laach. Er hatte neben anderen Aufgaben als Subprior und Prior seines Klosters gewirkt. 2016-2019 hatte P. Andreas Werner OSB aus der Abtei Gerleve die Abtei Maria Laach geleitet.

Rektor von S. Anselmo zum Abt gewählt

P. Stefano Visintin OSB (60) wurde am 24. Mai 2019 zum Abt von Praglia gewählt. Der promovierte Atomphysiker legte 1990 Profess in Praglia ab und studierte in Rom Theologie in S. Anselmo und an der Universität Gregoriana, wo er 1999 den theologischen Doktorgrad erwarb. Er dozierte in S. Anselmo Fundamentaltheologie, wirkte dort als Dekan der Theologischen Fakultät und war seit 2017 Rektor der Hochschule.

Bischof em. Amédée Grab OSB +

Am 19. Mai starb Bischof em. Amédée Grab OSB (89). In Zürich geboren und in Genf aufgewachsen, trat er nach Abschluss der Gymnasialzeit in Einsiedeln in das dortige Kloster ein, legte 1950 die Profess ab und wurde 1954 zum Priester geweiht. Bis 1978 unterrichtete er am Collegio Papio in Ascona, danach an der Stiftsschule in Einsiedeln, war als Seelsorger und in diözesanen Kommissionen tätig und wurde 1984 Sekretär der Schweizer Bischofskonferenz. 1987 zum Weihbischof des Bistums Lausanne-Genf-Freiburg geweiht, übernahm er 1995 die Leitung dieser Diözese; 1998-2005 war er Bischof von Chur, 2001-2007 Präsident des Rates der Europäischen Bischofskonferenz.

Neuer Abt im Stift Lilienfeld

Am 16. Mai 2019 wurde im niederösterreichischen Zisterzienserstift Lilienfeld P. Pius Maurer OCist (48) zum neuen Abt gewählt. Er legte 1990 Profess ab; nach dem Studium in Heiligenkreuz und in der Abtei Dormitio in Jerusalem promovierte er 2002 in Rom / S. Anselmo in Liturgie. Er dozierte in Heiligenkreuz und St. Pölten und war seit 2005 Prior und seit 2012 Pfarrer in Lilienfeld. Sein Vorgänger Matthäus Nimmervoll OCist (68) war aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Er hatte nach philosophischem, theologischem und kirchenmusikalischem Studium in Salzburg als Novizenmeister und in der Pfarrseelsorge gewirkt, bis er 1993 zum Abt gewählt wurde.

Äbtissin em. Marcellina Pustet OSB +

Am 9. April 2019 starb in Säben Marcellina Pustet OSB (95). Nach germanistischen und theologischen Studien legte die gebürtige Regensburgerin 1955 Profess in der Abtei vom Hl. Kreuz in Herstelle ab. 1968 wurde sie zur Aushilfe in die Abtei Säben in Südtirol gesandt und 1970 zur Äbtissin des Klosters gewählt. Dieses Amt versah sie bis 1996.

Äbtissin em. Edeltraud Forster OSB +

Am 28. März 2019 starb in Eibingen Edeltraud Forster OSB (96). Sie trat 1949 in die Abtei der hl. Hildegard ein. 1961 wurde sie zur Novizenmeisterein ernannt; 1978-98 war sie Äbtissin des Klosters. In ihre Amtszeit fällt die Gründung des Klosters Marienrode im Jahr 1988.

Wiederwahl in Kremsmünster

Am 25. Januar 2019 wurde Abt Ambros Ebhart OSB (66) von Kremsmünster für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt. Er war 2007 zum Abt gewählt worden.

Neue Äbtissin in Eichstätt

Am 4. Januar wählten die 22 Kapitularinnen des Benediktinerinnenklosters St. Walburg in Eichstätt Sr. Hildegard Dubnick OSB (57) aus der Abbey of Saint Walburga in Virginia Dale (USA) zur 60. Äbtissin. Ihre Vorgängerin Franziska Kloos OSB (77) hatte die Abtei in Eichstätt, die seit 1035 ununterbrochen besteht, seit 1985 geleitet. Die neue Äbtissin wurde 1961 in einem Vorort von Chicago geboren, studierte vergleichende Sprachwissenschaften und Deutsch und verbrachte zwei Jahre in Deutschland an der Universität Tübingen sowie als Sprachassistentin an einem Gymnasium. 1987 trat sie in das Kloster St. Walburga in Boulder ein und legte dort am 15. August 1990 ihre Profess ab. Dieses Kloster hatte 1935 die Eichstätter Benediktinerin Augustina Weihermüller OSB errichtet, die dann von 1950-85 Äbtissin in Eichstätt war. 1996 verließ der Konvent von Boulder das zu klein gewordene Kloster und übersiedelte nach Virginia Dale. Vor einem Jahr hatte Sr. Hildegard im Auftrag ihres Klosters für zwei Monate die Abtei St. Walburg in Eichstätt besucht, um die Kontakte mit einem Kloster der Föderation der bayerischen Benediktinerinnenabteien zu vertiefen, der die amerikanische Abtei angehört.

Weitere Informationen unter:

www.benediktiner.at
www.benediktiner.de
www.benediktinerinnen.de
www.osb.org
www.ocist.org
www.ocso.org

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