Beten

Elazar Benyoetz, der israelische Aphoristiker, hat dem Gebet zwei unübertroffene Aphorismen gewidmet. Er beantwortet darin zwei fundamentale Fragen, die immer an die Wirkungslosigkeit des Gebetes gestellt werden: Was ändert sich denn durch das Beten? Bleibt das Gegenüber im Gebet nicht merkwürdig stumm? Seine Antworten sind höchst einfach:, „Man richtet nicht sein Gebet an Gott,, man richtet sich an Gott im Gebet.“, „Ein Gebet darf niemals beantwortet werden: Wenn das geschieht,, hört es auf ein Gebet zu sein und wird eine Korrespondenz.“, Zwei Sätze zum Meditieren!,

Aus Erbe und Auftrag 2/24, Seite 223-224

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