Wo Ausgetretene eintreten können.

Das Projekt „Trotzdem“ der Abtei St. Hildegard

Am ersten Freitag im Monat versammeln sich 25 bis 30 Menschen in der Abtei St. Hildegard im Bistum Limburg. Einige wohnen in der Nähe, andere nehmen eine lange Fahrt auf sich. Manche sind aus der katholischen Kirche ausgetreten. Andere denken gerade darüber nach oder haben sich innerlich längst vom kirchlichen Leben verabschiedet. Sie alle betreten einen Ort, der unübersehbar katholisch ist. Die Klosterpforte steht dabei nicht für den Weg zurück in die Kirche. Sie markiert den Anfang eines Gesprächs, dessen Ausgang offenbleiben darf.

Aus Erbe und Auftrag 4/26, Seite 457-460

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